„CURL TRAINING“ IST EIN BETRUG! SO KÖNNEN SIE IHR WELLIGES ODER LOCKIGES HAAR TATSÄCHLICH VERÄNDERN
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.
So viele Leute schwören darauf, dass das „Lockentraining“ ihre Locken zum Positiven verändert hat. Aber stimmt das wirklich?
Ich habe diesen Begriff zum ersten Mal gehört, als ich meine Reise mit meinem welligen, lockigen Haar begann. Mein Haar war damals noch teilweise geschädigt, weil ich jahrelang Keratinbehandlungen gemacht hatte. Ich dachte, wenn ich mein Haar weiter „lockentrainiere“, würde ich irgendwann Locken bekommen. Also habe ich es einfach gemacht.
Ich habe mit dem Lockentraining angefangen, indem ich eine Intensivkur verwendet habe. Zunächst habe ich mein Haar fast bei jeder Haarwäsche mit den Fingern zu Locken gedreht, und das war total anstrengend. Aber ich habe trotzdem weitergemacht, weil ich überzeugt war, dass ich mein welliges Haar mit genügend Ausdauer in lockiges Haar verwandeln könnte.
Eine andere Möglichkeit ist das Locken mit einer Bürste. Anfangs waren die Ergebnisse fantastisch. Jede Menge Locken und Kringel! Aber diese Kringel fielen nach ein paar Stunden zusammen und sahen am nächsten Tag ganz schief aus. Und anstatt mein Haar so zu akzeptieren, wie es wirklich war, verfiel ich wieder in genau dieselbe Denkweise: „Mit meinem Haar stimmt etwas nicht.“
Irgendwann hatte ich genug davon. Das Lockentraining funktionierte zwar, aber nur für kurze Zeit. Die Locken hielten nicht einmal einen ganzen Tag, und ich hatte das Gefühl, dass mir die Haare immer mehr abbrachen, weil ich meine Locken zu sehr manipulierte.
Locken, die nach einem intensiven „Lockentraining“ am Waschtag kaum noch zu sehen waren
Die Sache ist die: Viele glauben, dass Lockentraining funktioniert, weil ihr Haar lockiger wird. Tatsächlich wird ihr Haar jedoch GESÜNDER. Und für manche bedeutet gesünderes Haar auch lockigeres Haar. Das ist jedoch nicht immer der Fall.
geschädigtes Haar vs. gesundes Haar
Nehmen wir zum Beispiel meine Haare. Sie waren von Anfang an nie lockig, also hätte kein noch so intensives Lockentraining daran etwas ändern können. Und ehrlich gesagt war das Streben nach einer Haarstruktur, die mir von Natur aus nie eigen war, auf eine Weise anstrengend, die mir nur allzu vertraut vorkam.
Wenn du also jeden Waschtag dein Haar trainierst, in der Hoffnung auf Locken, dann hör mir bitte zu. Du kannst dein Haar trainieren, um an einem bestimmten Waschtag definiertere Locken zu bekommen, und das ist völlig in Ordnung! Aber es wird deine natürliche Struktur nicht dauerhaft verändern. Irgendwann wird dein Haar seine maximale Gesundheit und sein volles Potenzial erreichen, und dabei wird es bleiben. Und daran ist absolut nichts auszusetzen. Jeder hat unterschiedliche Texturen, Typen und Muster, und genau das macht lockiges Haar so schön.
Was bringt dein welliges, lockiges Haar eigentlich in Schwung?
1. DIE RICHTIGEN ERWARTUNGEN HABEN
Dein Haar wird nicht lockiger, als es von Natur aus ist, egal wie viel Lockentraining du betreibst. Es kann zwar lockiger werden, wenn es gesünder wird, ja, aber Lockentraining allein wird dein natürliches Lockenmuster nicht verändern. Das eigentliche Ziel ist es, dein Haar in den gesündesten Zustand zu bringen und dann zu lieben, was du siehst. Sobald du diese Einstellung änderst, wird alles viel einfacher.
2. WISSEN, IN WELCHEM ZUSTAND SICH DEIN HAAR BEFINDET
Das ist so wichtig und wird doch so oft übersehen! Je nachdem, in welchem Zustand sich dein Haar gerade befindet (mehr dazu erzähle ich in meinem Starter-Paket, das du dir hiernachsehen kannst!), musst du Produkte verwenden, die genau auf die aktuellen Bedürfnisse deines Haares zugeschnitten sind. Jemand, der wie ich jahrelang Keratinbehandlungen gemacht hat, startet von einem ganz anderen Ausgangspunkt als jemand mit gesundem, unbehandeltem Haar. Deine Haarpflege muss das widerspiegeln. Die Verwendung falscher Produkte für den aktuellen Zustand deines Haares ist einer der Hauptgründe, warum Menschen das Gefühl haben, nicht weiterzukommen.
3. DIE RICHTIGE PRODUKTKOMBINATION VERWENDEN
Eine Lockencreme allein reicht nicht aus. Wenn du definierte, langanhaltende Ergebnisse erzielen möchtest, kommt es sehr auf die richtige Produktkombination an. Der Grundgedanke besteht darin, leichte, feuchtigkeitsspendende Produkte mit Produkten zu kombinieren, die Halt geben. Denk dabei an Leave-in-Produkte, Gel und eine Mousse oder einen Schaum. So erhält dein Haar Struktur, ohne dass es beschwert wird.
4. PROTEIN- UND FEUCHTIGKEITSHAUSHALT
Das klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, sobald man den Dreh raus hat! Stell dir das wie eine Waage vor. Zu viel Feuchtigkeit und dein Haar wird schlaff und verliert an Struktur. Zu viel Protein und dein Haar wird steif und spröde. Wenn beides im Gleichgewicht ist, verlaufen deine Waschtage viel gleichmäßiger und berechenbarer. Wenn sich dein Haar im nassen Zustand matschig oder dehnbar anfühlt, braucht es mehr Protein. Wenn es sich rau anfühlt oder leicht bricht, braucht es mehr Feuchtigkeit.
5. SCHÜTZEN SIE IHR HAAR IN DER NACHT
Ein toller Waschtag ist umsonst, wenn du auf einem Baumwollkissenbezug schläfst und mit krausem Haar und plattgedrückten Locken aufwachst. Die Pflege deiner Haare über Nacht ist genauso wichtig wie der Waschtag selbst. Ein Seidenkissenbezug wie dieser von Curlfriend Collective macht einen riesigen Unterschied, und ein Seidenwickel wie der Silke London Hair Wrap (das einzige, das tatsächlich auf meinem Kopf bleibt, während ich schlafe!) hält alles an seinem Platz, sodass du mit intakten Locken aufwachst.
Want to go even deeper on all of this? My "NOW WHAT?!”Wavy Curly Starter Bundle covers everything from figuring out your hair's starting point to building the right routine step by step. It's everything I wish I had known at the beginning. Check it out here!
Glaubst du an das Curl-Training? Schreib es mir in den Kommentaren unten!